Archiv | 19. November 2015

Du hast geliebt, aber deine Liebe wurde nicht erwidert?

Du hast geliebt, aber deine Liebe wurde nicht erwidert?

Du hast gegeben,

aber nicht erhalten?

Du hast vertraut,

aber dein Vertrauen wurde missbraucht?

Du warst offen,

aber man hat sich vor dir verschlossen?

– Das ist kein Einzelschicksal.

Und es schmeckt bitter, das wissen die meisten.

Du denkst vielleicht jetzt: Ich werde nicht mehr lieben,

so geht meine Liebe nicht ins Leere.

Ich werde nicht mehr geben,

dann verliere ich nichts.

Ich werde nicht mehr vertrauen,

damit kann ich nicht verraten werden.

Ich werde mich verschließen, so kann ich nicht verletzt werden.


– Und das ist ebenfalls kein Einzelschicksal.

Es ist eine natürliche Regung nach einer solchen Erfahrung.

Du kannst das gewiß alles so leben.

Aber es schmeckt trotzdem bitter.

Und es führt dich bloß weiter und weiter von dir selbst weg!

Es macht dich nur einsamer und ver-bitterter,

bis dein ganzes Leben zur Bitterkeit wird.


Wisse und begreife bei all deinem Schmerz:

Deine Liebe war heilig.

Dein Geben war aufrichtig. Dein Vertrauen war mutig.

Deine Offenheit war stark.

Wenn du all dies aufgibst – was bleibt dann noch von deiner totalen Schönheit?

Was bleibt dann noch von deiner Wahrhaftigkeit?


– Du bist, was du bist.

Und das messe nicht daran,wie andere mit dem, was du bist, zurechtkommen.

Du alleine bist dein Maßstab.

Du bist der, der sich täglich in den Spiegel blickt.

Du bist jener, der geliebt, gegeben, vertraut und sich geöffnet hat – das allein macht dich schön.

Und du allein bist dazu aufgerufen, diese Schönheit zu ehren, zu feiern und zu bewahren,

ganz gleich, was geschehen ist oder noch kommen mag.

Werfe es nicht weg, bloß weil andere das nicht annehmen oder erkennen konnten!

Behalte es und gib es um des Gebens willen wieder und wieder.

Bis in die Ewigkeit.

Denn du bist der, der sich täglich bis zum Ende im Spiegel betrachten muss!

Niemand sonst.

unbekannt

art unbekannt

Quelle: Du hast geliebt

Das Werk deines eigenen Lebens lieben

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Das Werk deines eigenen Lebens lieben
Es ist nicht zu spät, das eigene Leben zu lieben
und es als mehr als nur eine Reihe
von Erfolgen und Misserfolgen zu sehen.
Du hast es gestaltet, hast ihm eine Form gegeben,
es ist das Kunstwerk deines Wesens,
dein umfassendster Beitrag zu dieser Welt.
Und da, wo dein Leben dir nicht gefällt
kannst du es auch jetzt noch verändern.
Du hast jetzt das Handwerkszeug,
um die Veränderung zu schaffen.
Du hast den Vorteil der Erfahrung,
du bist jetzt unbelasteter und damit auf neue Weise frei,
bessere Entscheidungen zu treffen.
Noch nie war die Zeit so richtig,
dich zu lieben und dich selbst besser zu verstehen.
Dafür ist es nie zu spät.
Nimm dir Zeit,
die Sekunden der Einsicht sind kostbar,
die Stunden der Selbsterfahrung halten Schlüssel zu dir,
die Monate, die du auf neuen Wegen gehen wirst,
werden dir eine neue Fülle geben.
Beschenke dich mit dir selbst.

ulrich schaffer

…den Ängsten gefolgt,

…den Ängsten gefolgt,
die Schwäche zugelassen,
in die Tiefe gestiegen,
in dunkle Tunnel gestürzt,
in der Einsamkeit gestorben,
erscheint aus dem Nichts
ein Licht,
getragen von unendlicher Stärke
und geküßt von der Liebe,
erhellt es das Leben
und feiert Befreiung!

© Petra Speth

art unbekannt

Quelle: den Ängsten gefolgt