Archiv | 9. Dezember 2015

Die Urfrau

Die Urfrau

Viele glauben mich wirklich zu kennen,

haben sich ihr Urteil über mich gebildet,

ein jeder sieht und empfindet mich anders,

und ist das Urteil einmal gefällt,

sieht mich derjenige immer gleich.

Und so gibt es die verschiedensten Versionen

und Meinung von mir und über mich,

eine jede bleibt starr und unverändert bestehen.

Doch nur so wenige schauen in mich hinein,

wollen mich hinter der Fassade entdecken,

haben den Mut den Vorhang zur Seite zu schieben,

mich so zu sehen wie ich fühle und gemeint bin,

und noch weniger sehen mich in meinem Wandel,

indem ich nie gleich und doch immer Ich bin.

Und jene die mein Verwandeln erkennen,

mein Ich lieben so wie es hinter der Fassade steht,

nur sie haben mich in all meinen Facetten erkannt,

sie wohnen dauerhaft in meinem Herzen.

© Erika Flickinger

art unbekannt

Quelle: Die Urfrau

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Es ist schön Frau zu sein…

Es ist schön Frau zu sein…
so reich.
So komplex.
So unberechenbar.
Es ist schön Frau zu sein….
so fehlerhaft perfekt.
So gebend.
So empfangend.
So sexy und so unnahbar.
Es ist schön Frau zu sein…
so weich.
So fliessend.
So beweglich und biegsam.
Es ist schön Frau zu sein …
so zerbrechlich.
So stark.
So nährend und gebärend.
Es ist schön Frau zu sein …
so unverwechselbar.
So verführerisch.
so chaotisch….
So GANZ.

Es ist schön Frau zu sein.

Und ja Mann…du bist es
der mich pulsieren lässt,
der mich bewegt und beatmet.
Der meinen Herzschlag beschleunigt
und mich öffnet… dem Leben,
der Lebendigkeit…. dem empfangen.

Wenn du das möchtest….
strahlen meine Augen noch ein
bisschen mehr unter deinem Blick.
Glänzen meine Haare unter deiner
Berührung…
wird mein Haut
salzig und ich ergeb mich
meiner Sinnlichkeit…
und ich tanze den Tanz
auch für dich.

Es ist schön Frau zu sein….

Moksha

art unbekannt

Quelle: Es ist schön Frau zu sein.

Seelenverwandt

Seelenverwandt

Ich suche eine Seele,
die wie die meine klingt.
Ich hatt‘ sie einst gefunden
die Zeit – so schnell verrinnt.

Ich konnte sie nicht halten
– du weißt, wie sehr ich litt.
Die Seele, die wie meine klingt,
ganz langsam mir entglitt.

Wie füllt nun eine Leere
mein inn’res Leben aus,
als wäre meine Seele
in mir nicht mehr zuhaus‘.

Wohin soll ich mich wenden?
Wie find‘ ich sie erneut?
Wird’s eine and’re Seele geben,
die mich wie sie erfreut?

So suche ich wohl weiter
und denke stets an sie
die Seele, die wie meine klingt
– vergesse ich wohl nie!…

(Gabi Göddertz)

cameron gray

Quelle: Seelenverwandt