Archiv

MANCHMAL LIEBEN WIR IHN NOCH

und manchmal lieben wir ihn noch. den mann, durch den wir soviel verletzung erfahren haben.

manchmal sind wir gegangen und wir lieben ihn noch auch wenn es keinen weg zurück gibt, nicht in dieser form.

manchmal lieben wir ihn noch für das was wir in dieser beziehung die so schmerzhaft war auch erfahren haben.

einen impuls den er in uns gesetzt hat, eine art wie er uns berührt hat, die unvergessen bleibt.

die messer die er uns ebenso ins herz gestochen hat, im selben atemkuss wurden wir von ihm geküsst… anders, als je zuvor.

darum lieben wir ihn manchmal noch. auch wenn alles zerbrochen scheint,

auch wenn der weg zu gehen eine rettung in die selbstliebe war.

lieben wir ihn noch. mancher würde sage, das ist keine liebe..

das ist vielleicht dies oder das oder anfhaftung oder abhängigkeit oder bedürftigkeit usw. !

doch wir wissen da ist eine liebe, die stellt alles ausser frage was wir auch an dunkelheit durch ihn erfahren mussten.

die liebe, die in einer verbindung steht die sich der rationalität vollkommen verwehrt.

nicht weil wir in ihm etwas gutes sehen wollen, nicht weil wir für uns dies starke bindung erklären müssen,

die er ebenso oft mit füssen getreten hat…

es ist etwas altes. etwas ursprüngliches und macht die trennung oftmals zu einem akt der unmöglichkeit.

nicht weil wir zu sehr lieben, nicht weil wir ohne ihn nicht leben können…

doch er hat uns erinnert an das was über das menschliche bewusstsein hinaus geht.

und das ist oft wo wir uns selber den strick drehen. denn wir können es nicht behalten. und wir wissen es.

wir können es nicht lebendiger werden lassen als es war… denn ist ist eine erinnerung an die tiefe unseres selbst.

dort wo wir manchmal verloren gegangen sind. und er war es.. der es zurückgebracht hat… in unser leben.

und wenn wir auch loslassen mussten, wenn vieles schrecklich und schlimm war..

hat er uns zurückgeführt in die möglichkeit uns selber tiefer zu begegnen und neu zu erfahren.

ja.. es mag qualvoll sein.. und nicht viele hätten es solange ertragen… doch in sich da lebte ein zauber,

denn nur du und vielleicht er erahnen konnte.. darum ist es manchmal nicht leicht.. zu gehen.

und das was schön war in ehren zu halten….

ja manchmal lieben wir ihn noch…. und keiner kann uns das nehmen.

und vorallem sollten wir darauf achten es uns selber nicht zu nehmen.. aus enttäuschter romantik heraus…

und uns auch nicht darin verlieren… was hätte sein können wenn.. und viellicht wenn.. dann… !

denn da war genug dabei dass den schritt ins loslassen heraufbeschwören hat müssen.. deine freiheit küsst die liebe..

und dort bleibst du. unerschrocken und stark.. und offen für das nächste geschenk.

moksha devi

art unbekannt

Quelle: Manchmal lieben wir ihn noch

Meine Liebe an dich

Meine Liebe an dich,
war ein Geschenk
meines Herzens…
mehr nicht.

Sie war nichts,
dass dich
binden,
fesseln,
halten,
verändern wollte.

Mein Vertrauen an dich,
war ein Geschenk
meiner Seele…
mehr nicht.

Es war nichts,
dass dir
Druck machen,
dich überreden,
Zugeständnisse
abringen wollte.

Beides,
meine Liebe,
sowie mein Vertrauen
waren wundervolle
individuelle Geschenke
an dich…

Ob Du sie annimmst,
bleibt deiner
freien Wahl überlassen…

Denn
es waren Herzensgaben…
mehr nicht.

Und doch -für mich-
aller Reichtum,
den ich dir zu geben
fähig war.

© Erika Flickinger

art unbekannt

 

Wie fühlst du dich, in der Stille zwischen uns?

Wie fühlst du dich,
in der Stille zwischen uns?
Findest du dort,
in der Welt der Möglichkeiten,
dies, was dir zwischen uns fehlte,
oder hörst du in deiner Wortlosigkeit,
wie meine Gedanken in dir flüstern?
Seit du in deiner weiten Welt
des Schweigens verschwunden bist,
höre ich dich mehr denn je.
Alles was zu sagen du dich weigertest,
führt einen Dialog in meiner Stille.

Wie fühlst du dich,
in der Distanz unseres Seins?
Erkennst du,
dass Herzen sich nicht kümmern,
wenn die Gedanken Barrieren errichten?
So groß auch die Weite ist,
die du dich von mir wegbewegt hast,
so nah kam mir die Liebe,
die du nicht in dein Leben lässt.

Was findest du
innerhalb der Grenzen
deines Schweigens?
Ist dort der Frieden,
den du dir erhofftest, wenn du
das wahre geliebt werden
aus deinem Leben verbannst?
Oder fühlst du erst jetzt,
dass mit jedem Schritt
den du dich vom geliebt werden entfernst,
sich unsere Seelen näherkommen,
als sie es je zuvor waren?

© Erika Flickinger

art unbekannt

Quelle: Wie fühlst du dich

Das Geheimnis

Das Geheimnis

Ein Mann kam an die Tür der Geliebten und klopfte. Eine Stimme fragte: „Wer ist da?“ – „Ich bin es“, antwortete er. Da sagte die Stimme: „Hier ist nicht genug Platz für mich und dich.“ Und die Tür blieb geschlossen. Nach einem Jahr der Einsamkeit und Entbehrung kam der Mann wieder und klopfte. Von drinnen fragte eine Stimme: „Wer ist da?“ – „Du bist es“, sagte der Mann. Und die Tür wurde ihm geöffnet. (Rumi)

Heute schläft man miteinander, einst hieß es: „Sie erkannten sich.“ Das Geheimnis kam abhanden.

Es scheint, als sei die Sexualität mittlerweile zu einer Leistungsarena oder sogar zu einem Konsumartikel geworden. Das Geheimnis aber – zwei Menschen, die sich begegnen, zwei Körper, die miteinander sprechen, sich berühren und zusammenfinden zu einem Tanz, der beide umarmt und über beide hinausgeht, – ist verloren gegangen.

Stattdessen bestimmen oft eingefahrene Gewohnheiten, Erwartungen und Leistungsdenken den Raum der sexuellen Begegnung. Ausgefeilte Techniken sollen (vorzugsweise) zum multiplen Ganzkörperorgasmus führen. Und vielmehr scheinen Männer wie Frauen das Kostbarste von sich zu einem Leistungsgegenstand zu machen, so wie sich selbst.
Dabei ist die Schönheit einer sexuellen Begegnung nicht abhängig vom Orgasmus, sondern allein von der Schönheit des Kontakts. Und Erfüllung passiert nicht, wenn wir Erwartungen oder Vorstellungen haben. Sie geschieht dort, wo wir es wagen leer zu sein und uns ganz dem Augenblick hinzugeben, ohne Ziel.

Der leidenschaftliche Tanz zwischen Mann und Frau lebt von der Intensität des Augenblicks, vom Zauber der Faszination des Nicht-Begreifbaren, von der absichtlosen Stille zweier Menschen, die bereit sind sich zu öffnen und vom Nicht-Vorhersehbaren überraschen zu lassen. Erst dann ist Raum da – offen, einladend und wohltuend – für das Geheimnis, was zwischen beiden wirken will; für das, was zwischen zwei Polen, zwischen zwei Menschen und zwischen zwei Atomen schwingt: der Atem des Lebens.
Lassen wir einen Raum frei für das Geheimnis, um das Ich und das ganz Andere, für das was jenseits unseres Verstehens, Begreifens oder Erklärens liegt, so können wir erleben, wie sich der leere Raum ganz von selbst füllt mit etwas, das uns berührt, ergreift und verändert zurück lässt. Das ist es, was Herz und Seele nährt. Ansonsten bleibt die Sexualität hohl und schal und leer.

So sehr wir das Sichere und Vorhersagbare lieben: Eine wirklich tiefe sexuelle Begegnung erleben wir nur, wenn wir bereit sind, aus der Sicherheit der eigenen Gedanken- und Bewertungswelt auszusteigen und uns dem Nicht-Vorhersehbaren und Unkontrollierbaren zu öffnen. Dabei geht es darum, geschehen zu lassen anstatt eingeübte Berührungs- oder Verhaltensmuster abzuspielen. Achtsam, präsent, feinfühlig öffnen wir uns dem, was ist. Das Geheimnis dabei ist: Je tiefer wir bei uns selbst sind, umso tiefer wird der Kontakt zum Anderen.
Gedanken, Urteile, Vorstellungen, Erwartungen – sie halten uns fest im Raum, in dem wir uns selbst gefangen halten. Aber wenn wir uns mitten in uns selbst hinein fallen lassen, dann können wir erleben wie etwas freier wird, wacher, lebendiger, echter. Wir sind zu uns selbst zurückgekehrt – mitten in unsere eigenen Arme hinein.


Achandra
(Bild: tumblr)

Quelle: Das Geheimnis

DIE LIEBE DEINES LEBENS

 

DIE LIEBE DEINES LEBENS

Wenn Du glaubst seine Liebe sei Deine Erlösung wirst Du ins Bodenlose fallen.

Jeder Streit, jeder abwesende Blick, jeder langweilige Abend würden Dich Stück für Stück sterben lassen.

Weil Du nicht weiter gedacht hast, weil Du nicht tiefer geliebt hast, als bis zu ihm.

Weil Deine Liebe Dich selbst nicht erreicht hat.

Wenn es nichts Heiligeres für Dich gibt als ihn, wäre der Verlust seiner Liebe Dein innerer Tod,

bereits die Angst davor, wäre es. Ihr würdet Euer Leben und Eure Liebe zu Asche verbrennen.

Solange ihr durch und ineinander nach Erlösung sucht werdet ihr sie nicht finden.

Und wenn Eure Seelen weise sind, werden sie Euch so lange voneinander fern halten bis ihr es verstanden habt,

dass Erlösung nur in Gott oder im Tod zu finden ist.

Das Leben aber will gelebt und geliebt sein.

Es sehnt sich nach Dir und Deiner Dankbarkeit.

Es sehnt sich danach, dass Du die Liebe erkennst,

in jedem Baum, in jeder Wolke, in jedem neuen Tag, in Dir.

Andrea Stern / Regentanz

art unbekannt

Quelle: Die Liebe deines Lebens

Wo sich die Liebe verbirgt

Wo sich die Liebe verbirgt

Die Liebe verbirgt sich in kleinen Kammern
in Paaren die sich aneinander klammern
in glücklich gelebten Augenfalten
in schönen und unschönen Menschengestalten

In Herzen mit tiefem Wahrnehmungssinn
in vergilbten Brieflieben welkt sie dahin
in Kissen auf denen dein Kopf einst ruhte
in dem Zauberkleid einer Kussminute

In der Kinderhand die sich in deine stiehlt
in der Freiheit in der dir niemand befiehlt
in Geschlechtlichkeit und in schwangeren Frauen
in lustvollen Nächten, in Menschen die trauern

In Augen-Blicken die Bände versprechen
in zärtlich-geflüsterten Wörterbächen
in kaskadenperlenden Glücksgefühlen
in samtzarten Händen die auf mir wühlen

In Hinterhöfen, an vorderster Front
in Kinopolstern wenn ein Arm um dich kommt
in Bücherseiten voll Poesie
in dem Herz einer Mutter, vergiß das nie

In sich öffnenden Händen, im Sich-Verschenken
in Freunden die liebevoll an dich denken
in Seelen die zärtlich sich an dich lehnen
in Träumen die sich sehnsuchtsvoll dehnen

In Gesten die ohne Worte auskommen
in Tränen wenn sie von Herzen kommen
in Krankenhäusern an Krankenbetten
in Sanitätern die Menschen retten

In den Augen der Groupis beim Star-Beschmachten
in alten Menschen beim Rückbetrachten
in Enge und Weite findet sie Platz
in einem Spinatfleck am Babylatz

In dunklen Ecken geht sie heimlich einher
in saftigen Zoten beim Liebesverkehr
in Körpern beim zaghaften Annähern-Wollen
in Wellen der Lust die zwischen uns rollen

In der Güte, der Weisheit, in großem Vertrauen
in der Warmherzigkeit, im Auf-dich-Bauen
In dir, in mir – verbirgt sich die Liebe
in euch, in uns – wenn sie nur bliebe

© Schlossfee

art unbekannt

DIE LIEBE VON MANN ZU FRAU

DIE LIEBE VON MANN ZU FRAU

Sei offen ohne Erwartung, halte dennoch Ausschau nach der Frau, deren Seele nach Dir ruft.
Und dann, wenn sie vor Dir steht, nimm ihre Hand und führe sie sanft zu Deinem Herzen, dort, wo sie Deine Wärme und Stärke fühlen kann, wo sie Vertrauen und Ehrlichkeit findet.
Schau ihr tief in ihre Augen und sehe die Unsicherheit, die schon so viele in Ihr hinterlassen haben.
Schau in ihre Augen und sehe die vielen Versprechungen und Lügen, die sie schon zu hören bekam.
Aus ihren Augen fließen Tränen, es sind die Tränen ihrer Mutter und Großmütter. Erinnerungen sind darin zu lesen, Erinnerungen der Vergewaltigung, der Folter, der Hetzjagd, des Todes.
Fühle ihre Traurigkeit über die Männer, die sie begehrt haben, sich ihres Körpers bedienten, ihrer Seele jedoch nicht mal einen Hauch von Liebe schenkten.
Fühle und betrachte diese Frau in ihrer ganzen Schönheit, entdecke sie, mehr und mehr.
So wird sie Dir als kleines Mädchen begegnen, das beschützt und manchmal auch getragen werden möchte.
LIEBE DIESES MÄDCHEN.
Dieses zarte, kleine Mädchen ist aber auch die starke Frau, Deine Verteidigerin, die Dir den Rücken frei hält.
LIEBE DIESE FRAU.
Auch ist sie Dir Freundin, die Dir treu zu Seite steht, die immer zwei offene Ohren für Dich hat.
LIEBE DIESE FREUNDIN.
Sie ist auch Deine Schwester, sie kennt Dich, versteht Dich, sie ist ein Teil von Dir.
LIEBE DIESE SCHWESTER.
Und sie ist eine Zauberin, wenn Du Dich ihr ganz und gar hingibst, wird Dein Leben pure Magie.
LIEBE DIESE ZAUBERIN.
So erkenne in ihr auch die Göttin; achte ihren Stolz und ihre Weisheit, so schenkt sie sich Dir mit Anmut und Grazie, aber auch mit Lust und Leidenschaft.
LIEBE DIESE GÖTTIN.
Begegne ihr aber behutsam, sanft und zärtlich. Lade sie ein in den Tempel Deines Herzens. Sie ist eine Königin. Sie wird Dir Räume zeigen im Palast Eurer Liebe, von denen Du bislang keine Ahnung hattest.
LIEBE DIESE KÖNIGIN.
Liebe sie aufrichtig, liebe sie ehrlich, bedingungslos und frei.
Liebe sie mit allem was Du zu geben hast, so wird sie Dir ihren Körper, ihr Herz und ihre Seele anvertrauen.
Achte sehr, sehr gut auf diese Seele und beschütze sie so, als sei es Deine eigene.
Hab Verständnis für sie, wenn sie anfangs noch zögert, denn so wie Du wurde auch sie schon oft fallen gelassen. Breite Deine Arme aus und zeige ihr, dass Du ihre Liebe verdient hast.
Lass ihr Zeit, bedränge sie nicht. Sie wird Dich rufen, ohne nur ein Wort auszusprechen.
So werdet ihr Euch einander hingeben, eins werdet ihr sein, eins mit der göttlichen Liebe. Und dann fordere sie auf, mit Dir den Tanz Eures Lebens zu tanzen.

© nelia mueller

art unbekannt

Mein Wille

Mein Wille

Ich will
keine Rolle spielen
in deinem Leben.
Ich will dich lieben
und mit dir leben.

Ich will
kein leichtes Spiel haben
mit dir.
Ich will mit dir
unserer Beziehung
Liebenswertes
abgewinnen.

Ich will
kein traumhaftes Dasein
mit dir abspulen.
Ich will mit dir
dem Leben und der Liebe
auf den Grund gehen.

© Ernst Ferstl

art unbekannt

Quelle: Mein Wille

Liebe …

Liebe …
kann Balsam für die Seele sein…

Eine Seele,
die Tag für Tag einiges aushalten muss.
Wärme und Geborgenheit
die nicht nur dem Körper, sondern auch der Seele gut tun.

Eine Seele,
die viel leidet und
viel durchmacht…

stumpft ab…

Sie kann wieder heilen, oder?
Nur,
wie lange braucht eine verletzte Seele,
bis sie heilt?

Katja Ferschel

art unbekannt

Quelle: Liebe

Liebesfreud – Liebesleid

Hedi Thomas Foto.

Liebesfreud – Liebesleid

Es grenzt schon fast an Zauberei,
wie sehr uns die Gefühle lenken…
Besonders in der Liebelei
gelingt es selten, klar zu denken!

Gerät man erst einmal ins Schwärmen,
dann glüht die Sonne doppelt hell,
scheint unser Herz sich zu erwärmen,
verfliegt die Zeit uns doppelt schnell.

Tausend Träume und Gedanken
begleiten uns dann Tag und Nacht
ohne Grenzen, ohne Schranken…
das ganze ICH erstrahlt und lacht!

Dann scheint uns alles zu gelingen,
wir leben völlig unbeschwert…
doch manchmal kann man nicht erringen,
was das Herz so sehr begehrt.

Wenn dann auch unsere Seele weint,
hilft weder Trauer, noch Verzagen –
sondern nur, so schwer’s auch scheint,

es irgendwann erneut zu wagen…

Es grenzt schon fast an Zauberei,
wie sehr uns die Gefühle lenken…
Drum wird uns jede Liebelei
etwas ganz besonderes schenken!

Ralf Korrek

art unbekannt

Quelle: Liebesfreud – Liebesleid