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29.01. – Tag der römischen Göttin Pax

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Pax – sie ist in der römischen Mythologie der Antike der personifizierte Frieden.

Dargestellt wurde Pax als Frau im Gewand mit Olivenzweig, Füllhorn und einem Zepter.

Manchmal auch mit Lanze, Helm und Schild.

Von ihr stammt wohl der Brauch, für den Frieden eine weiße Kerzen anzuzünden.

Möchtest du in deinem Haus Frieden und Harmonie verbreiten,

bitte Pax zu dir und zünde eine weiße Kerze an.

Wenn du magst, schreibe alle Namen deiner Familienmitglieder vorher darauf.

Visualisiere dir, das alle Familienmitglieder wunderbar behütet sind

und harmonisch miteinander leben.

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Nachfolgende Texte entstammt von dieser Quelle:

http://www.artedea.net/pax/

Pax – Römische Friedensgöttin

Die Frieden bringende

Die Göttin Pax bestimmte vor allem die Herrschaft von Kaiser Augustus. Die vergöttlichte Personifikation des Friedens erfreute sich durch die Friedenssehnsucht nach langem Bürgerkrieg großer Beliebtheit.

Augustus weihte im Jahre 9 v.u.Z. an ihrem Feiertag, dem 30. Januar die berühmte Ara Pacis, den „Altar des Friedens“ auf dem Marsfeld in Rom. FriedensverträgeSie ist auch die Schutzgöttin für sein Programm Pax Romana. Immer am 30. Januar gaben Priesterinnen vor dem Altar des Friedens die Namen derer bekannt, die keinen Frieden wollten.

Dadurch, dass ihre Namen öffentlich genannt wurden, fielen sie in Ungnade. 85 Jahre später errichtete ihr Kaiser Vespanian einen imposanten Tempel. Der Wortstamm „pactum“ verweist darauf, dass Pax in römischer Auffassung nicht ein bloßer Nicht-Krieg war, sondern stets Ergebnis eines Vertrages.

Die Göttin ist daher auch die Mutter aller großen und kleinen Friedensverträge.
Pax hatte die gleichen Attribute wie ihr griechisches Pendant, die Friedensgöttin Eirene.

Auf manchen Darstellungen verbrennt die Göttin Waffen mit dem Feuer einer Fackel.
Meist wird sie mit den Attributen Olive, Olivenzweig, Füllhorn und einem Zepter dargestellt.

Eirene – Griechische Friedensgöttin, der personifizierte Friede und Wohlstand

Personifizierter Frieden

Eirene ist als Tochter der Themis und des Zeus eine der drei Horen und wurde zum Inbegriff von Friedensbestrebungen. Dargestellt wird Eirene als schöne junge Frau mit einem Füllhorn, dem Symbol des Reichtums und des Überflusses, wie dies nur in Friedenszeiten möglich ist.

Ferner trägt sie oft ein Zepter, eine Fackel oder einen Thyton, einem einhenkeligen Gefäß, aus dem Trankopfer gegossen werden.

Frieden oder Waffenstillstand

Die Regentschaft der Eirene, also der Frieden und der damit verbundene Wohlstand war (und ist leider) nicht immer selbstverständlich. So galt in den Beziehungen zwischen den griechischen Stämmen der Krieg als Normalzustand.

Ein statischer Zustand von Ordnung, Wohlstand und Ruhe, wie es Eirene vorsieht, war eine Ausnahmeerscheinung. Daher wurden Friedenszeiten meist mit Begriffen bezeichnet, die eher Bedeutung von „Waffenstillstand“ hatten.

Erst gegen Ende des Peloponnesischen Krieges wurde der Begriff „Eirene“ und damit auch die damit verbundene Göttin zunehmend im heutigen Sinne des Worts „Friede“ verwendet. Auch Friedensverträge wurde jetzt als „Eirene“ bezeichnet.

Beides ist ein Hinweis darauf, dass sich nach Jahrzehnten des Krieges die Einsicht durchsetzte, dass der Friede der anstrebenswerte Normalzustand sei. In der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts v.u.Z. kam die Idee des Allgemeinen Friedens auf, die eine dauerhafte Friedensordnung auf der Basis von Autonomie und Gleichberechtigung der griechischen Staaten vertraglich begründen sollte.

Die RömerInnen benutzten als Friedensbegriff die lateinische Bezeichnung „pax“ (aus pangere einen Vertrag schließen), das römische Pendant zu Eirene ist daher auch die Göttin Pax.

auch: Irene

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Interessantes weiß auch Wikipedia:

Quelle: Eirene

Eirene (Friedensgöttin)

Eirene (griechisch Eἰρήνη) ist in der griechischen Mythologie der vergöttlichte Frieden. Die Gottheit ist eine der Horen und eine Tochter des Göttervaters Zeus. Einzeln begegnet sie als weiblicher Genius des Friedens. Sie wurde kultisch verehrt, von den Dichtern gepriesen und durch die bildenden Künste von der Antike bis ins 19. Jahrhundert hinein dargestellt. Der weibliche Vorname Irene und der männliche Vorname Irenäus sind von Eirene abgeleitet.

Brandenburger Tor

Die im Jahre 1793 von Johann Gottfried Schadow gefertigte klassizistische Quadriga auf dem Brandenburger Tor stellte ursprünglich eine geflügelte Friedensbringerin dar. „Das Brandenburger Tor erhielt 1791 den Namen Friedenstor. Diese Sinngebung interpretiert auch der bildliche Schmuck. Die Göttin in der Quadriga wird durch die Reliefs auf der Attika der Stadtseite als Friedensbringerin erklärt, sie ist Nike und Eirene in einer Person.“[13] Das Attikarelief des Brandenburger Tors steht unter dem Thema „Der Zug der Friedensgöttin“.[14] Die Entwürfe dazu stammen vorwiegend von dem Maler und Akademiedirektor Christian Bernhard Rode. Schadow hat die Entwürfe überarbeitet und die Steinmetze bei der Ausführung beaufsichtigt. Im Zentrum des Reliefs über dem Mittelgang stehen Sinnbilder auf Frieden und Freundschaft. Die Friedensgöttin Eirene steht auf der äußersten Kante eines Triumphwagens. Mit der Rechten stützt sie sich auf den mit einer Lorbeergirlande geschmückten Rand des Wagens. In der einen Hand hält sie einen Palmenzweig, in der anderen einen Lorbeerkranz. Ihr Wagen wird von vier Eroten gezogen. Die Siegesgöttin Nike steht weiter rechts und hält ein Tropaion. 1814 ersetzte Karl Friedrich Schinkel auf der Quadriga die Lorbeerkranztrophäe der Schadowschen Wagenlenkerin durch ein eichenlaubumkränztes und von einem Adler bekröntes Eisernes Kreuz und verwandelte so die Friedensbringerin in die römische Siegesgöttin Victoria, um die Rückkehr der nach Paris verschleppten Plastik nach Berlin und den Sieg über die napoleonischen Truppen zu feiern.[15]

Dualseelenliebe …. nüchtern betrachtet

Dualseelenliebe …. nüchtern betrachtet.

Das scheint erst mal ein Widerspruch in sich.
Nichts ist so bombastisch,
magisch,
unfassbar,
Grenzen sprengend
und beseelend
wie die Begegnung mit einem Menschen,
der das perfekte Gegenstück zu sein scheint.

Es gibt eine Verbundenheit,
die nicht erklärbar ist.
Zufälle, die magisch sind.
Ein Spüren des anderen, auch wenn er nicht da ist.
Nichts lässt uns so ganz und so grenzenlos fühlen,
wie die Vereinigung mit der Dualseele.

Dass es die Erfahrung gibt, weiß ich.
Ich kenne das.

Ob es etwas mit der Seele,
oder mit dem Wiederfinden eines verloren gegangenen
Seelenanteils zu tun hat,
kann ich weder ausschließen,
noch beweisen.
Es bleibt eine Frage des Glaubens.

Es ist nur nicht so wichtig,
was es denn nun ist.

Viel wichtiger ist,
wie wir damit umgehen können.

Dualseelen-Beziehungen folgen oft (aber nicht immer) einem sehr ähnlichen Muster.

Es gibt am Beginn eine Phase, die jeden Hollywood Blockbuster in den Schatten stellt.
Ein nach Hause kommen, das den totalen Frieden beschert.
Eine Verbundenheit die unzerstörbar scheint.
Und eine Kraft die etwas aus beiden hervor bringt,
das jenseits allen Vorstellbaren liegt.

Irgendwann kommt es zu einem Bruch.
Völlig ohne Vorwarnung.
Ohne ersichtlichen Grund.
Wie ein Tropfen Schwarz, der auf ein blütenweißes Blatt Papier fällt.
Doch der ist schnell vergessen und die berauschende Tiefe ist wieder da.

Doch es werden immer mehr Tropfen.
Und die Abstände werden immer kürzer.
Egal was wir versuchen, es lässt sich nicht aufhalten.
Am Ende stehen wir vor den Scherben
und finden keine Erklärung.

Die einstige Verbundenheit ist einer unüberbrückbar scheinenden Distanz gewichen,
deren Inhalt schwer bis gar nicht fassbar ist.

Aus der einstigen Resonanz scheint ein Zerfallen
in zwei unvereinbar scheinende Gegensätze geworden zu sein.

Die Themen sind individuell.
Die sind nur das Bühnenbild, auf dem sich das Drama abspielt.
Es kann um
Denken oder Fühlen,
Nähe oder Distanz,
Verantwortung oder Freiheit,
Autonomie oder Zusammenhalt,
usw…. gehen.

Am Ende will einer um jeden Preis die Trennung
und der andere um jeden Preis die Verbindung.

Manchmal wechselt das auch.
Aber es bleibt immer gegensätzlich.
Wenn der eine das eine will, will der andere das andere.
Es scheint wie verhext.

Die Aufgabe, die es hier zu geben scheint,
ist die der Hingabe an die Bedingungslosigkeit der Liebe.

Ich stimme dem nur bedingt zu.
Einfach aus der Erfahrung heraus, dass es nicht funktioniert.
Das ist so ungefähr das Letzte, was funktioniert.
(Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel).

Was dagegen gut funktioniert,
ist das genaue Gegenteil davon.
Das Finden der eigenen Identität.
Das Spüren und Akzeptieren der eigenen Grenzen.
Und das Annehmen des eigenen SO-Seins.

Es ist die Versöhnung mit dem eigenen Schatten
und das Finden der inneren Balance,
die die Chance auf eine Balance mit dem anderen ermöglicht.

Denn das war es, was es davor zum Scheitern gebracht hat.
Das Verharren und Bestehen auf einer Seite einer Polarität.
Das führt zwangsläufig zu einer Gegenbewegung, des anderen.

Innere Zerrissenheit führt zu einem äußeren Zerreißen.
Es ist immer innen, wie außen.

Die Aufgabe besteht darin,
einen Frieden mit dem zu machen, was wir am anderen so ablehnen.
Das hat nur nichts mit Bedingungslosigkeit zu tun.

Wir werden auch nicht anders, als wir waren.
Wir mögen immer noch eines lieber, als das andere.
Wir haben immer noch die selben Bedürfnisse und Wünsche.

Es geht NUR um die Anerkennung der prinzipiellen und grundlegenderen Gleichwertigkeit.

Alles ist gut für etwas und schlecht für etwas anderes.
Keiner ist falsch und keiner ist richtig.
Jeder ist anders und anders richtig und falsch zugleich.

Es führt nicht in die Bedingungslosigkeit,
sondern in eine Klarheit über die Bedingungen unsres Soseins.

Und dann ist es innen wie außen.
Ein Ja zu sich, mündet auch in einem Ja zum anderen
und vom anderen.

Nicht immer.
Aber ein JA zu uns selbst,
ist auch ohne dass es zu einer Lösung für die Beziehung kommt ein Gewinn.

Nur wenn es eine Chance gibt,
auch die Beziehung zu heilen,
dann der Weg in die Gleichwertigkeit.
Nicht die Gleichheit.
Und auch nicht die Anpassung.
Und schon gar nicht die Bedingungslosigkeit.

Dafür gehören aber zwei.
Einer alleine kann hier genau gar nichts bewirken.

NICHTS.

Ich kenne leider viele, die sich der Aufgabe verschrieben haben,
das alleine “schaffen zu wollen.”

Ich kenne keinen, dem es gelungen ist.
Eine harte Wahrheit.
Die aber auch sehr befreiend ist.

Denn ein echtes JA zu uns selbst,
wird zu einem automatisch empfundenen Nein
einem neuerlichen Ungleichgewicht gegenüber.
Und das wäre ein Versuch der alleinigen Rettung der Beziehung.

Wenn es so etwas wie eine echte Verbundenheit von Seelen gibt,
dann ist die alleinige Übernahmen der Verantwortung
das sicherste Mittel um den anderen fern zu halten.
Der eine tut alles und der andere nichts.
Und Bedingungslosigkeit erzeugt demnach ein SUPERego.

Jede Polarität erzeugt ihren Gegenpol.

Wenn beide zusammen wirken,
gehen sie in Resonanz.
Und die ist es, die etwas schaffen kann.

Polarität wirkt auf der Ebene der Realität.
Nähe und Distanz,
Autonomie und Zusammenhalt.
Nehmen und Geben.
usw.

Hier erzeugt ein Pol eine Ausgleichstendenz.

Resonanz wirkt auf der Ebene der “Geistes”.
Oder der Werte.
Hier erzeugt ein Ja ein Ja.
Und ein Nein, ein Nein.
Zumindest tendenziell.

Eine JA zu uns macht auch die Türe zum Ja
der anderen auf.
Und ob das nun dieser eine spezielle ist,
oder nicht wird gar nicht mehr so relevant.

Dann ist es wirklich gut.
Egal wie es denn nun kommt.

Und auf seltsame Weise hat sich der Sinn so einer Verbindung dann erfüllt, egal wie es ausgeht.
Etwas ist ganz geworden,
was es davor vielleicht nicht war.

Text: Sonja Ebner

art unbekannt

Wie fühlst du dich, in der Stille zwischen uns?

Wie fühlst du dich,
in der Stille zwischen uns?
Findest du dort,
in der Welt der Möglichkeiten,
dies, was dir zwischen uns fehlte,
oder hörst du in deiner Wortlosigkeit,
wie meine Gedanken in dir flüstern?
Seit du in deiner weiten Welt
des Schweigens verschwunden bist,
höre ich dich mehr denn je.
Alles was zu sagen du dich weigertest,
führt einen Dialog in meiner Stille.

Wie fühlst du dich,
in der Distanz unseres Seins?
Erkennst du,
dass Herzen sich nicht kümmern,
wenn die Gedanken Barrieren errichten?
So groß auch die Weite ist,
die du dich von mir wegbewegt hast,
so nah kam mir die Liebe,
die du nicht in dein Leben lässt.

Was findest du
innerhalb der Grenzen
deines Schweigens?
Ist dort der Frieden,
den du dir erhofftest, wenn du
das wahre geliebt werden
aus deinem Leben verbannst?
Oder fühlst du erst jetzt,
dass mit jedem Schritt
den du dich vom geliebt werden entfernst,
sich unsere Seelen näherkommen,
als sie es je zuvor waren?

© Erika Flickinger

art unbekannt

Quelle: Wie fühlst du dich

Die Saat

Die Saat

fast alles ist – wie es schon immer war – und wohl auch immer sein wird – so ohne rechte Freude – so gar ohne Frieden – und noch immer fliegen die Raben über unser Land – laufen die Ratten durch die Gassen unserer Stadt
es gibt so wenig Hoffnung in den Gesichtern – so wenig Freude in den Augen – so wenig Liebe in den Herzen – so wenig Wahrheit in den Worten – und noch viel weniger Glauben
das Leben ist wie ein Schiff ohne Steuer – die Kraft des Windes treibt es voran – und die Stille des Windes lässt es ruhen – doch im Nebel bleiben uns verborgen – die Küsten – die Erkenntnisse
auf der Brücke – schaut – die Propheten – sie weissagen – doch die anderen vor dem Mast – hört – sie weissagen den Untergang der Propheten – und müde – und blind – und taub – laufen unsere Kinder von dem einen zum anderen – ob nicht aus den Weissagungen Liebe wachsen werde – doch es wächst nur Neid – und Hass – und Gier

Mia querschreiber

art unbekannt

Quelle: Die Saat