Tag-Archiv | Lezah

Warum tut es so weh,

Warum tut es so weh, wenn uns ein anderer Mensch enttäuscht?
Liegt es daran, dass wir ihn nah an uns herangelassen, ihm vertraut haben?
Oder dass wir uns von ihm verraten, hintergangen fühlen.
Oder ist es nicht oftmals so, dass unser Ego verletzt ist,
weil es sich so hat täuschen lassen? Denn nichts anderes ist eine Täuschung
als die Erkenntnis: Wir haben uns geirrt, jemanden falsch eingeschätzt.

Zugegeben, den Schmerz mildert ein solches Eingeständnis höchstens
in homöopathischen Dosen. Und dennoch werden unser Unverständnis, unsere
Betroffenheit und vielleicht auch Wut langfristig verblassen.
Denn jedes Mal, wenn wir klar sehen, eine solche Krise meistern, unseren
Schmerz annehmen und uns die Chance zur Heilung geben, wachsen wir.

Wir akzeptieren dann unseren eigenen Anteil an dem, was geschehen ist,
und gehen weiter.
Voll Vertrauen in uns – wir haben unsere Lektion gelernt und sehen nach vorn.

Lezah

art unbekannt

Quelle: Warum tut es so weh

Es gibt Tage,

Es gibt Tage, an denen wir scheinbar grundlos glücklich sind.
In solchen Momenten sind wir in unserer Mitte. In Balance.

Vielleicht, weil wir wichtige Dinge für uns geklärt und eine klare Position bezogen haben. Oder weil wir jemandem endlich verzeihen konnten. Letzteres besitzt eine geradezu magische Kraft: Kränkungen vergeben zu können ist wichtig für unser seelisches Wohlbefinden. Es macht uns frei. In dem Moment, in dem wir unsere Vergangenheit loslassen und allen jenen verzeihen können, die uns verletzt haben, sind wir frei. Wir haben Ballast abgeworfen, können nach vorn blicken.

Und Hand aufs Herz, uns wundervoll und gut zu fühlen hängt nicht davon ab, was andere tun und ob sie uns akzeptieren, sondern von unserer eigenen Sichtweise und unseren Reaktionen auf das was geschieht. Also warum sollten wir heute nicht einfach beschließen, glücklich zu sein.

Lezah

Quelle: Es gibt Tage

art unbekannt

Wenn du anfängst, Grenzen zu setzen

Wenn du anfängst, Grenzen zu setzen,
werden dir einige Menschen vorwerfen,
egoistisch zu sein.

Aber das ist nicht wahr.

Denn was ist daran selbstsüchtig,
gut für sich selbst zu sorgen und darauf zu achten,
dass du genug Zeit und Kraft dafür hast,
deine eigenen Projekte durchzuführen?

Ist es nicht vielmehr ein Zeichen von Egoismus,
wenn man von dir verlangt,
deine eigenen Interessen zurück zu stellen,
damit du für andere da sein kannst?
Lass dich nicht länger manipulieren,
sondern prüfe, was du geben kannst.

Je besser du darauf achtest,
dass es dir gut geht,
desto mehr kannst du auch für andere da sein,
wenn sie dich wirklich brauchen.

– Lezah

© miss angel

Quelle: Wenn du anfängst