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Bin ich unnormal, weil ich so leide?

Quelle: http://www.dualseelen.org/dualseelen-3/bin-ich-unnormal-weil-ich-so-leide/

Bin ich unnormal, weil ich so leide?

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Wenn Du auf diese Liebe triffst und nichts so läuft, wie Du es möchtest, ihr nicht zusammenkommt oder Du Deine Wege noch alleine gehen musst, weil der andere, aus welchen Gründen auch immer, noch nicht bereit ist, dann erschüttert dies dein Leben durch und durch.

Du möchtest alles mit ihm teilen, jetzt, sofort, am besten gestern schon. Du möchtest ihn mit deiner Liebe überschütten, ihn an deiner Seite wissen, dein Leben nur noch mit ihm teilen.

Doch wird es zumeist anfangs so nicht sein. Eine solche Liebe gehorcht keinen gängigen Vorstellungen, sondern nur ihrer eigenen Dynamik.

Und oft wird es so sein, dass sich die Wege zuerst noch einmal trennen.

Natürlich tut es weh, natürlich spürt ihr es im Inneren, es schmerzt, es bohrt, es wühlt, es fühlt sich an als werdet ihr innerlich zerrissen.

Und ja, die Tränen, sie wollen nach außen, sie wollen geweint werden, sie wollen, was ihnen zusteht, den gebührenden Weg in die Freiheit, sie wollen einfach nur fließen und fließen, ganze Bäche und ganze Meere wollen vollgeweint werden.

Erzähle mir keiner, der je aufrichtig, tief und mit Herz und Seele geliebt hat, er könne den anderen einfach so ziehen lassen, und ihm dabei auch noch Glück wünschen, sich aus tiefstem Herzen für ihn freuen.

Jeder, der mir das persönlich erzählt, bekommt von mir die Antwort, dass er entweder nicht wirklich und wahrhaft liebt, so tief wie Dualseelen lieben, oder aber er belügt und betrügt sich selbst und die Außenwelt, und, was schlimmer ist, auch seine Dualseele.

Manch einer sagt nach außen hin: „Ich wünsche ihm Glück für die Zukunft mit der neuen Liebe“, und leidet doch innerlich Höllenqualen.

Warum soll man nicht zeigen dürfen, dass es weh tut, dass es verletzt?

Nur, weil er die Dualseele ist und man gefälligst bedingungslos zu lieben hat? Weil Dualseelen nun einmal Schmerz bringen? Weil man mit einer Dualseele nicht anders als leiden kann? Weil alle Welt erzählt, dass man Dualseelen loslassen muss, weil die beiden so gut wie nie zusammenkommen?

Manch einer will sich nicht als Außenseiter sehen, weil er tief im Inneren die Wahrheit spürt, dass es diese vielgepredigte bedingungslose Liebe auf diese Art nicht gibt.

Manche dieser leidenden Menschen machen sich etwas vor, weil sie sich daran klammern, dass wenn man sich an solche Dinge hält, man trotzdem den anderen, zumindest auf die eine oder andere Art, in seinem Leben erhält.

Dann doch lieber nach außen zeigen, wie bedingungslos ich ihn loslassen kann, und innerlich still und heimlich für mich alleine leiden und ihn zumindest hin und wieder sehen, weil es ja doch noch anders kommen könnte, als für sich selbst und dadurch unfähig werden, um für sich selbst einen klaren Schlussstrich zu ziehen.

Wozu sollte ein Mensch sich dem neuesten Hype und somit der Umwelt anpassen, anstatt alles so zu verarbeiten, wie es ihm persönlich entspricht?

Helfen Dir gerade jene, welche die neuesten Weisheiten berichten, dabei, mit dem Schmerz und der Enttäuschung umzugehen, und falls dem so ist, will man Dir deshalb vielleicht teure Seminare und Therapien anbieten?

Ich will damit sagen: Seid einfach achtsam, von wem ihr Hilfe oder Rat annehmt.

Ich durfte schon mehr als einmal mit anschauen, wie sich Menschen, die verzweifelt waren, auf Seminare und Beratungsangebote, die nicht nur teuer, sondern auch umsonst waren, einließen, nur um hinterher noch genauso, wenn nicht noch mehr zu leiden, und nebenbei auch noch einiges an Geld verloren zu haben.

Man bietet zum Beispiel Seminare an, in denen man „lernen“ soll, sich selbst zu lieben, um liebenswerter für die Dualseele zu werden. Du kannst aber für deine Dualseele nicht liebenswerter werden, da ihr eins seid und jeder so richtig ist, wie er ist, im Leben und im Fühlen.

Es gibt sogar Einweihung in die Selbstliebe. Wozu muss ich mich in Selbstliebe einweihen lassen, um meiner Dualseele näherzukommen?

Ich trage die Selbstliebe doch schon in mir und es liegt an mir selbst, diese freizulassen, wie soll eine Einweihung mir helfen können, mich selbst mehr zu lieben?

Es gibt Lehrgänge, sich selbst in einem Spiegel zu erkennen, damit man erkennt, was einem die Dualseele spiegeln möchte, auch hier kann ich nur wieder schreiben: Ihr seid miteinander verbunden, ihr seid eins, was soll der andere Dir noch spiegeln, was Du nicht schon bist?

Es werden Therapien angeboten, um sich selbst zu finden, und sich selbst zu lieben, damit die Dualseele einen lieben kann. Vergesse bitte nie, ihr seid schon immer eins, ihr seid schon immer eine Liebe, was willst Du da noch lernen Dich zu lieben, um euch gemeinsam lieben zu können, wenn ihr doch schon immer „eine Liebe“ seid?

All diese und noch viele „Marktlücken“ mehr werden über wunderschöne Texte, Bilder und Videos verkauft, um Dir „zu helfen“ und den Anbietenden zu „bereichern“. Es kann Dich bereichern, meist aber eher an Erfahrung, als an Selbstliebe und zumeist nicht mit dem ersehnten Kontakt zur Dualseele.

Eine weitere Frage die mir schon gestellt wurde:

Kann ich das Treffen mit meinem Seelenpartner verpassen?

Kann ich, weil ich mich vor meiner Entwicklung drücke, die Beziehung zu ihm vermasseln?

Ein eindeutiges NEIN!

Du wirst niemals verpassen, was ihr euch vor der Inkarnation gemeinsam vorgenommen habt, es ist fest in euren Lebensweg gezeichnet, das Universum hilft euch, diesen Plan zu vollenden.

Es mag sein, dass Du durch dein eigenes Verhalten oder das des anderen den Zeitplan verschiebst, aber das Universum wird Dir genügend andere Gelegenheiten bieten, deinen Lebensplan einzuhalten und zu erfüllen.

Und NEIN, Du wirst es, wenn ihr es euch vorgenommen habt, eine gelebte Partnerschaft zu führen, niemals vermasseln können. Lasse Dir so einen Unfug nicht einreden.

Es mag euch manchmal so vorkommen, weil der Weg dahin ziemlich beschwerlich sein kann, aber genau der Weg dahin, ist euer Lernweg, alles, was bis dahin geschieht, tragt ihr quasi wie ein Drehbuch in euch. Seid euch sicher; Alles, was zwischen euch beiden geschieht oder nicht geschieht, ist EUER WEG.

Das Fühlen und Lieben wird heute zu einem Problem gemacht, weil man von so vielen Seiten dazu angehalten wird, seine Gefühle bis ins Kleinste zu analysieren und die Liebe Regeln zu unterwerfen.

Doch Gefühle und Liebe sind einfach, sie leben in jedem von uns, es unterscheidet sich nur die Art, wie wir fühlen und lieben und machen uns somit zu individuellen Lebewesen.

Ohne Gefühle und ohne Liebe wären wir funktionierende Körper, mehr nicht.

Wieso muss man so etwas Menschliches und Natürliches wie Liebe und Gefühle ständig unter die Lupe nehmen?

Sich selbst treu bleiben und sich nicht anzupassen und zu verbiegen, nur um zu gefallen, dies sollte dein Weg sein.

Es ist schon faszinierend, dass gerade die Leute, die ständig „Du musst gar nichts“ predigen gerade die sind, die Dir erzählen wollen, wie Du lieben und Dich selbst finden sollst.

Und viele von denen, die erzählen „bleibe immer Du selbst“, verbiegen sich für andere Menschen so sehr, dass man sie nicht wiedererkennt.

Bleibt bei euch selbst, liebt so, wie es eurem Wesen entspricht, nehmt die Gefühle so an, wie sie kommen, auch den Schmerz, denn gerade er lehrt dich, wo deine Lernwege liegen.

Nicht der Verzicht auf eure ureigenen Gefühle, nicht das Verstecken hinter einer Bedingungslosigkeit, die den wenigsten Menschen gegeben ist, sondern das Man-Selbst-Bleiben und Sich-Selbst-Finden sollten Vorrang für euch haben, auch wenn dies bedeutet, es anderen nicht recht zu machen, gerade dann ist es Eures.

Glaubt mir, ihr seid völlig normal, wenn ihr leidet und das Gefühl habt, innerlich zu zerbrechen, weil der andere eigene Wege geht, oder in einer neuen Beziehung lebt.

Es ist völlig in Ordnung, dass ihr traurig seid und euch nicht für ihn freuen könnt. Und nein, ihr müsst ihm kein Glück wünschen, wenn ihr es nicht könnt, müsst nicht darüber nachdenken, was denn nun bei euch nicht stimmt, weil ihr in dieser Zeit keine bedingungslose Liebe fühlt. Und ein ganz großes NEIN meinerseits dazu, dass ihr nun denkt, hier wird euch nur etwas gespiegelt, was verborgen in euch lebt, hier werde euch eine Lektion geschickt, die ihr bestehen müsst, um irgendwann doch zusammenzukommen.

Lasst euch nicht in euren ureigenen Gefühlen irreleiten, in eurem Schmerz, in eurer Trauer. All dies gehört dazu, will gelebt und nicht unter irgendwelchen Erklärungen und Spiegelungen unterdrückt werden.

Nur, indem ihr eure Gefühle „erlebt“, könnt ihr sie auch erlösen.

© Erika Flickinger

(Leseprobe aus „Sternenlicht im Mysterium Dualseelen“ Bei Amazon und Kindle)

Quelle: http://www.dualseelen.org/dualseelen-3/bin-ich-unnormal-weil-ich-so-leide/

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Ich bin viel mehr

Ich bin viel mehr
Bin ich mein Körper, dieser treue Partner,
der mich durch die Welt getragen hat,
der fähig ist, im Stoffwechsel
seiner hundert Billionen Zellen
Wunder um Wunder zu vollbringen?
Mit ihm gehe und sehe ich,
mit ihm niste ich mich in der Welt ein,
mit ihm fliehe ich vor dem Druck.
Mit ihm bin ich glücklich, und unter ihm leide ich.
Oder bin ich mein Geist, meine Seele,
diese Empfindsamkeit und Wahrnehmung,
die aus einer anderen Welt zu kommen scheinen?
Bin ich meine gesammelte Sehnsucht,
die sich einen Gott denkt und ihn dann sucht und findet?
Ich liebe die Form in mir, die darauf wartet,
mit Zeitlosigkeit gefüllt zu werden.
In einer geheimnisvollen Ausgewogenheit
und einer genialen Spannung bin ich beides.
So durchbreche ich die Begrenzungen, um das zu werden,
was ich noch nicht einmal denken kann.
Ich bin viel – viel mehr als ich bin.

ulrich schaffer

art unbekannt

Quelle: Ich bin viel mehr

Wahre Nähe entsteht durch Hingabe

Wahre Nähe entsteht durch Hingabe

Hingabe berührt den anderen tief in seiner Seele.
Er fühlt sich angenommen. Er weiß, dass er so etwas Tiefes und Reines nie wieder in seinem Leben erfahren wird.
Hingabe verändert alles.
Erst durch Hingabe entsteht diese unvergleichliche Einheit zwischen zwei Menschen. Sie ist das Wunderbarste, was Liebende erleben können. Hingabe ist dein größter Schatz, den du einbringen kannst, die Essenz, aus der die Beziehung alle Kraft schöpfen kann.
Genaugenommen wird erst durch Hingabe aus zwei Menschen ein Paar. Gibt es keine Hingabe, bleiben sie sich fremd.

Wird die Hingabe aber immer wieder enttäuscht oder verletzt oder zurückgewiesen, verliert sich die Hingabefähigkeit mit der Zeit immer mehr.
Es wird dann einfach unglaublich schwer, erneut Vertrauen zu fassen und sich wieder einmal mit der gleichen Intensität zu verlieben und einem anderen Menschen hinzugeben. Man befürchtet erneut verletzt zu werden und möchte nicht noch einmal so tief fallen.
Man wird sich also nicht mehr wirklich einlassen sondern sich schützen, nur vermeintliche Nähe aufbauen, lieber so tun als ob, als sich bis in die tiefsten Tiefen mit einem Partner zu verbinden.
Tief im Inneren bleibt dann also immer etwas Trennendes.

Als Kind warst du zur völligen Hingabe fähig. Das war dein natürlicher Zustand. Aber wie oft wurde diese Hingabe verletzt oder enttäuscht? Und wie war es dann später, mit deiner ersten Liebe? Und den darauffolgenden Beziehungen, die jedes Mal doch wieder so schmerzhaft gescheitert sind?

Gab es immer und immer wieder Verletzungen in deinem Leben, so wird das wahre Gefühl der Hingabe schließlich immer mehr nachgelassen haben und irgendwann völlig verschwunden sein.
Ab einem gewissen Zeitpunkt haben wir das Gefühl, wie es ursprünglich einmal war, völlig vergessen. Wir werden die scheinbare Nähe bereits für wirkliche Tiefe halten und glauben, dieses So-tun-als-ob wäre bereits größte Hingabefähigkeit.
Dort befinden wir uns gerade, in einer Zeit, in der alle so tun als ob.
Nichts ist so in Vergessenheit geraten wie Hingabe. Sie wird sogar eher belächelt als angestrebt. Viele befürchten sogar, dass durch Hingabe die Selbstständigkeit verloren geht. Aber welche?!?!
Nie zuvor gab es so viele verwirrt umherirrende Menschen, auf der panischen Suche nur ja keinen Konsumkick zu verpassen. Selbstständigkeit fühlt sich bestimmt anders an!

Das Belächeln von Hingabe ist daher nur ein weiterer Hinweis wie leichtfertig mit Sexualität und Partnerschaft umgegangen wird. Sexualität gilt nur noch als lustvoller Zeitvertreib, als Spaßfaktor Nummer eins. Heute diesen Partner, morgen einen anderen. Was ich hier nicht bekomme, hole ich mir woanders. Hat sich das Neue verbraucht, stelle ich es zurück ins Regal.

Wir vergessen dabei aber nur, dass auch wir dauernd ins Regal zurückgestellt werden. Zwischendurch einmal wieder mitgenommen – jetzt aber leider schon etwas gebraucht und mit kleinen Macken – also wieder ab ins Regal.
Je öfter wir zurückgestellt werden, desto verbrauchter sind wir, desto leerer wird die Packung. Von dem, was wir wirklich zu geben hatten, haben bereits viele genascht. Also werden wir mehr Wert auf unsere Verpackung legen müssen.

Diese Mogelpackungen kennen wir alle. Außen bunt und vielversprechend, innen viel Luft und wenig Inhalt.
Was haben wir also gewonnen mit der modernen „angesagten“ Haltung? Sexuelle Erfahrung.
Und was nützt sie uns? Technische Handfertigkeiten sind erlernbar, die Personen locker austauschbar.
Fragen wir uns also lieber, was wir verloren haben.
Die Fähigkeit tiefe Liebe zu geben. Und die Fähigkeit tiefe Liebe anzunehmen. Aber vor allem die Fähigkeit zur Hingabe.

Gab es also mehrere Partner in unserem Leben oder, was heute besonders Mode geworden ist, gibt es sogar gleichzeitig mehrere Partner, wird sich unsere Hingabefähigkeit irgendwann, irgendwo, vollständig verloren haben. Sie könnte eigentlich an jeden gerichtet sein, ist also austauschbar geworden und besitzt zwangsläufig keine wirkliche Tiefe mehr.

Liebe ist aber nicht austauschbar. Ebenso wenig wie Hingabe. Vielleicht ist also das, was wir fühlen gar nicht Liebe. Sondern nur ein Bedürfnis. Dann muss nur unser Bedarf gestillt werden.
Dafür brauchen wir aber keinen Partner, sondern nur Lieferanten. Die Lieferanten dafür sind in der Tat austauschbar. Man braucht sich ihnen auch nicht hinzugeben, man muss nur so tun als ob. Was wir von unseren Lieferanten jedoch niemals bekommen werden sind tiefe Liebe und Nähe.
Das ist auch nicht die Aufgabe von Lieferanten.

Betrachte die Dinge einfach so, wie sie sind, auch wenn die Erinnerung weh tut. Deine Hingabe, die du ursprünglich besessen hattest, wurde irgendwann einmal so tief verletzt, dass du sie aus reinem Selbstschutz zurückgezogen hast. Und weil du diesen Schmerz nicht mehr spüren möchtest, vertauschst du Konsum mit Liebe und machst deinen Partner zu irgendeinem beliebigen Lieferanten. Auf diese Weise wirst du aber nie die ersehnte Nähe erfahren.

Hingabe ist nicht austauschbar.

Solange du jedoch weiterhin glaubst, du bräuchtest deinen Partner nur auszutauschen, dann wäre alles gut, denkst du immer noch, dass Konsum die Antwort auf deine Probleme ist. Immerhin gibt es da ja noch dieses übervolle Regal, das dir scheinbar immer wieder neue Ware anbietet. Irgendwann muss doch einmal einer dabei sein, hoffst du. Da ist aber keiner dabei.
Tiefe Liebe kannst du nur empfinden, wenn du dich wieder hingibst. Wenn du diese tiefe Emotionalität und Verletzlichkeit wieder zulässt. Tiefe Liebe schließt nämlich Austauschbarkeit aus.

Du musst dich also entscheiden, was du willst. Tiefe Liebe oder das volle Regal mit dem überreichen Angebot. Mit dem Regal liegst du jedenfalls voll im Trend.

Tiefe Liebe jedoch ist untrennbar mit Hingabe verbunden. Völliger Hingabe! Mein Leben lege ich in deine Hände, ausschließlich, unwiederbringlich. Ohne wenn und aber. Vollständig. Mit Haut und Haaren, mit jeder Zelle meines Körpers und meines Verstandes. Mehr noch, mit ganzer Seele. Hingabe ist eine Liebe, die nichts fordert, weil sie weiß, dass alles richtig ist.
Sie ist kein Handel, ich möchte nichts für meine Liebe bekommen. Ich muss das Risiko eingehen, dass von mir nichts mehr übrig bleiben wird, sollte die Sache tatsächlich schief gehen.

Aber eins ist sicher: Wenn wir uns zurückhalten, geht sie auf jeden Fall schief.

Und mach dir keine Illusionen, Hingabe macht verletzlich. Sehr verletzlich. Es verletzt, wenn der andere dich abweist, es schmerzt, wenn du ihm weh tust, es tut dir sogar weh, wenn er sich selbst verletzt und es stürzt dich ins Bodenlose, wenn er von dir weggeht.
Warum solltest du es dann trotzdem wagen?
Weil du nur durch deine Hingabe, auch seine Hingabe bekommen kannst. Und nur wenn zwei Menschen sich gegenseitig hingeben, sie einen Bund fürs Leben schließen.

Ohne Hingabe kein Vertrauen,
ohne Vertrauen keine Nähe,
ohne Nähe keine Verbundenheit,
ohne Verbundenheit keine Liebe.

Pierre Franckh

art unbekannt

Quelle: Wahre Nähe ensteht durch Hingabe